Das Friedenslicht



Das Friedenslicht aus Betlehem hat eine längere Tradition. Ins Leben gerufen wurde es 1986 vom Österreichischen Rundfunk. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Es wird an alle Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen.

Die Erziehung zum Frieden ist ein wichtiger pädagogischer Auftrag von Pfadfinden. Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen in der Adventszeit an alle Menschen guten Willens das Friedenslicht aus Bethlehem. Am dritten Advent (14. Dezember 2014) wird das Licht von Wien aus mit dem Zug in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. In zentralen Aussendungsfeiern wird es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.

Die Friedenslichtaktion 2014 setzt unter dem Motto "Friede sei mit dir – Shalom – Salam" Zeichen für interreligiösen Dialog. „Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen dem Auftrag von Lord Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung, folgen und uns für eine bessere Welt einsetzen. Gerade in diesen Tagen ist der Fokus auf den interreligiösen Dialog ein wichtiges Signal für die Menschen im Heiligen Land. Wir fördern den Austausch zwischen Kulturen, Nationen und Religionen und versuchen mit kleinen Schritten Frieden und Verständigung zu fördern. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem steht dabei für unsere Hoffnung auf Frieden, welche die Menschen christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens verbindet“, so Dominik Naab, Vorsitzender des Rings deutscher Pfadfinderverbände.

Weitere Infos dazu finden sich auf www.friedenslicht.de